Your Urban Proof – Now! [Contest]

Your Urban Proof – Now! [Contest]

Dass das G-SHOCK Urban Proof Event im November vergangenen Jahres Berlin zum Beben brachte, ist schon wieder einige Zeit her. Doch nach wie vor leuchten unsere Augen, wenn wir an die spannungsgeladenen Battles zwischen dem G-SHOCK und dem splash!-Team denken. Auf dem Event im Umspannwerk Kreuzberg sprühten die Funken, als Künstler in vier Kategorien aufeinander trafen. Unvergessen bleibt das Battle zwischen dem Marsimoto Soundsystem und Palina Power & Schowi oder der Showoff zwischen Burning Saxony und Anton Unai. Die vier Competitions wurden übrigens in den Sparten Urban Art, Soundsystem, Beatbox und Breakdance abgehalten.

Am Ende entschied das G-SHOCK-Team das Battle für sich und wird als Siegestrophäe eine Präsenz auf dem kommenden splash! Festival vom 6. bis zum 8. Juli bekommen. Wir sind natürlich stolz wie Bolle und freuen uns so richtig. Damit unsere Vorfreude begleitet wird und weil wir das System der Urban Proof Battles so gelungen fanden, seid ihr nun an der Reihe.  Denn G-SHOCK fordert mit dem Aufruf „YOUR URBAN PROOF – NOW“ die besten Nachwuchstalente der Szene auf, ein Video mit Ihrem persönlichem „Urban Proof Battle” einzureichen. Angetreten wird in fast den gleichen Kategorien wie in Berlin. Das heißt für euch: schnappt euch eine Breakdance-Matte, ein Mic oder eure Turntables und legt los. Sei es Beatboxing, Soundsystem, Rap oder Breakdance – die besten vier Videos gewinnen. Und zwar nicht irgendeinen Mumpitz, sondern Karten für das kommende splash!15 Festival. Der Beste der Besten erhält außerdem die legendäre G-SHOCK DW-5600PR-4ER, die vom holländischen Künstler Parra gestaltet wurde.

Viel Erfolg und bis zum 6. Juli! Hier eure Facts und Figures:

  • Einsendeschluss: 30.04.2012
  • Format: Videos können zu YouTube in verschiedenen Formaten (wie beispielsweise AVI, MPEG, WMV oder Quicktime) hochgeladen werden. Empfohlen wird eine Videoauflösung von 480×360 Pixeln oder höher.
  • Länge: maximal: 2 Min
  • Videos einsenden an: „myurbanproof@boldberlin.com“

Urban Proof Tour Closing in München [Event]

Die phänomenale G-SHOCK Urban Proof Tour neigt sich dem Ende entgegen. Aber wir verkneifen uns die Tränen der Trauer und freuen uns umso mehr auf das große Finale. Am 31. Januar geht es nämlich in keiner geringeren Location als der Kultfabrik in München ein letztes Mal so richtig zur Sache. Ab 21 Uhr beben die Wände und ihr seid gefragt, den Schuppen aus dem Fundament zu heben. Damit das auch musikalisch problemlos passieren kann, sorgen die Turntable-Virtuosen DJ Explizit, Roger Rekless und Not:FX für den perfekten Soundtrack. Und wir wären nicht wir, wenn das ganze nicht noch ein Sahnehäubchen hätte: das Event kostet keinen Eintritt! So könnt ihr euch stressfrei in euren feinsten Partyzwirn werfen und auf dem Event neben der coolen Musik auch die ausgestellten Uhren und Kunstobjekte bewundern. Be there or be square!

Urban Art – Clash der Welten

Vier gegen Eins, Stil gegen Stil, Writer gegen Streetartist – das Urban Art Battle war wohl der Contest mit den unterschiedlichsten Kontrahenten. Das hieß nicht nur, dass für jeden etwas dabei war, sondern auch, dass die schwer zu vergleichenden Ergebnisse Welten auseinander lagen. Das war natürlich zu begrüßen, denn Vielfältigkeit wird bei G-SHOCK groß geschrieben. Dennoch konnte sich das Publikum dazu durchringen, für einen der beiden Acts lauter zu jubeln und so bekam Anton Unai die Trophäe. Der gebürtige Spanier hatte sein Werk vollkommen improvisiert – was das mit Feuerwerkskörpern und Boxhandschuhen zu tun hat, seht ihr demnächst bei uns!

Soundclash: Neue Freunde

Wir haben neue Freunde gewonnen!” Ja, so kann man sich elegant um das Eingeständnis einer Niederlage drücken. Andererseits hat der gute DJ Schowi, der G-SHOCK gemeinsam mit Palina Power beim Soundclash vertrat, da gar nicht so unrecht. Schaut euch einfach mal das Video dort unten an und sagt uns, dass sich da nicht gerade eine wunderschöne Freundschaft zwischen Marteria (der Pressesprecher von Marsimoto) und seinen Kontrahenten anbahnt.

Jedenfalls darf sich Marsimoto ab sofort als ungeschlagener, deutscher Soundclash-Könjg bezeichnen. Unsere Kollegen vom splash! Festival veranstalteten im Sommer nämlich ein ebensolches, welches der gute Marsi ebenfalls gewann. Danach verpflichteten die Splasher den grünen Berliner direkt für das Urban Proof und lagen mit ihrer Wahl goldrichtig. Die Marsi-Mischung aus unerhört viel Bass, Tetris, Tony D unf einem Marteria-Gastauftritt schlug offensichtlich ein. Trotz einer eklektischen Mischung die Jay-Z, Shaggy und System of a Down Seite an Seite ermöglichte, blieben Schowi und Palina Power an diesem Abend chancenlos. Aber wen interessiert schon der Sieg, wenn man dafür neue Freunde finden kann?

Beatbox Battle – No Losers Tonight!

Das Beatboxbattle war zwar das letzte des Abends (auf der Mainstage) und hatte somit schon den Vorteil einer aufgeheizten Crowd. Aber auch unabhängig davon sind die beiden Artists Eklips und Mando beim G-SHOCK Urban Proof völlig eskaliert. Das Battle entwickelte sich schnell zu einem Showcase der heißesten Rhythms, die das Radio zu bieten hat und nicht unverdient bekamen beide Künstler die Trophäe. Die Künstler zeigten die komplette Bandbreite: Mando nahm euch beispielsweise mit auf eine entspannende Kreuzfahrt und Eklips beatboxte sich einmal quer durch die Clubcharts. Kein Wunder, dass die Crowd sich nicht entscheiden konnte!

Breakdance: Welche Startschwierigkeiten?

Aller Anfang ist schwer. Dies mag eine der abgegriffensten Floskeln sein, die einem durchschnittlich begabten Schreiberling in den Kopf kommen. Aber wie das mit Klischee-Formulierungen so ist, treffen sie häufig genug einfach zu. Am Abend des G-SHOCK Urban Proof traf es unsere Moderatorin Hadnet. Da wollte sie den B-Boys, die den Contest-Reigen eröffnen sollten, doch einfach so ihre Tanz-Zeit kürzen und kürte bereits nach einer Runde das G-SHOCK-Team, bestehend aus Marcio und Hurricane Ray, zum Sieger. Natürlich wollten das ihre Konkurrenten aus dem splash!-Lager, Airdit und Lucky Look, selbstverständlich nicht auf sich sitzen lassen. So kam es dann doch noch zu einer zweiten Runde, in der beide Seiten mit extravaganten, akrobatischen Moves einen gleichwertigen Eindruck machten.

Aber bei einem Battle kann es eben nur einen Gewinner geben. Hadnet rief das Publikum dazu auf, für das G-SHOCK-Team Lärm zu machen, während ihr Co-Host Mädness die splash!-Fahne hochhielt. Für beide Duos wurde in der ersten Runde gleichermaßen gejubelt und geschrien – in der ersten Runde ohne eindeutigen Sieger. Erst nachdem das Publikum ein zweites mal ihrer Rolle als Jury des Abends gerecht werden sollte, war das Battle entschieden. Marcio und Hurricane Ray holen den Sieg. Es steht eins zu null für G-SHOCK!

Urban Art – Kunst aus dem Augenwinkel

Auch wenn beim Urban Proof die Blicke abwechselnd auf Hauptbühne, Uhrenausstellung und Getränkeglasboden gerichtet waren, gab es doch den ganzen Contest lang fast schon einen Geheimtipp, bei dem die Augen ebenfalls hängen blieben. Die Urban Artists, bestehend aus Anton Unai (G-SHOCK) und Burning Saxony (splash!), fanden nach und nach begeisterte Anhänger und eine jubelnde Meute. Die ließen die Musiker im wahrsten Sinne links liegen und feuerten die Artists auf der kleinen Bühne frenetisch an.
Das war ihnen auch nicht zu verübeln. Anton Unai lieferte seine eigene Show ab, da war die Schaffensphase fast mehr Kunstwerk als das Ergebnis. Und bei Burning Saxony wurde man Zeuge eines durchgeplanten Pieces, das vor Details strotzte und so manchen Maler vor Neid erblassen ließ. Hier mal zwei Impressionen für euch!

Die ersten Impressionen

Mittlerweile liegt das G-SHOCK Urban Proof beinahe eine Woche zurück. Eine Woche, in der sich bei allen Beteiligten – Organisatoren, Künstler, Feiernde – der Alltag zurück in den Fokus geschlichen haben dürfte. Damit die Erinnerungen an den letzten Freitag vor der Adventszeit 2011 dennoch nicht allzu schnell verblassen, präsentieren wir hiermit die ersten visuellen Impressionen, die unser Kamera-Team für euch festgehalten hat. In den kommenden Tagen werden wir den Zuhause gebliebenen durch weitere Videos einen Einblick in eine ereignisreiche Nacht gewähren und die Ereignisse des Abends Schritt für Schritt Revue passieren lassen.

YouTube Preview Image

G-SHOCK Urban Proof – Recap #2

Nachdem sich das Marsimoto Soundsystem den Sieg holen konnte, betraten auch schon bald die Beatboxer die Bühne, vor der mittlerweile eine dicht gedrängte Menge stand. Für das G-SHOCK Team trat der französische Beatboxing-Profi Eklips an. Eigentlich sollte sein Gegner ja die Beatbox-Legende Rahzel werden, doch der hat wohl im letzten Moment Muffensausen bekommen (oder er hat seinen Flug verpasst – Berichte gehen da etwas auseinander).

So stand das splash!-Team kurzfristig ohne Vertretung da. Aber was wäre so ein Event wie das Urban Proof schon ohne Flexibilität. Ruckzuck wurde mit dem deutschen Beatbox-Champion Mando eine würdige Vertretung gefunden. Über verschiedene mehrminütige Runden hinweg zeigten die Beatboxer, was sie draufhatten. Doch schnell wurde klar – die Jungs machen viel lieber zusammen Musik! Die letzte Runde wurde also einfach zu einer Coop-Runde, bei der beide Beatboxer zusammen einen unvergleichlichen mehrstimmigen Sound erschufen. Die Menge feierte es – zwischen Freestyles, Eigenkreationen und Neuinterpretationen bekannter Musikklassiker blieb kaum Zeit, seine Kinnlade wieder nach oben zu bewegen. Am Ende war das Ergebnis für alle Anwesenden klar: hier ist keiner besser als der andere, das sind zwei Weltklasse-Künstler auf einem Level. Das Publikum war für beide Artists gleichlaut und so gab es ein berechtigtes Unentschieden.

Danach begab sich das Moderatorenduo auf die seitliche Stage, um den Sieger des Urban Art Battles zu küren. Den ganzen Abend über malten und werkelten die zwei Kontrahenten an ihren Leinwänden. Während die Crew von Burning Saxony mit viel Sorgfalt ein eindrucksvolles Piece erschuf, das eine riesige Sanduhr zeigte, wählte Anton Unai eher unkonventionelle Praktiken. Der Spanier, der fürs G-SHOCK Team antrat, schrieb und malte erst, nur um nach vielschichtigen Gebilden und Formen alles wieder überzustreichen. Am Ende war seine Leinwand zusammengeknüllt, mit Holz bestückt und alles in allem nicht wiederzuerkennen. Um seine Anhängerschaft extra zu motivieren, gab er handgefertigte Holzschilder in die Menge. Die Liebe zum Detail und der Mut, spontan umzudenken machte ihn schnell zum Publikumsliebling. Der Sieg des Künstlers bescherte G-SHOCK dann mit 3 zu 2 Punkten den Sieg. Das bedeutet nun, dass auf dem 15. splash! Festival eine G-SHOCK Präsenz zu bestaunen sein wird.

Nach den nervenaufreibenden Battles folgte dann endlich der „passive“ Part der Veranstaltung: Murkage und Hudson Mohawke sorgten mit energiegeladenen Shows für schwitzende und springende Menschen wohin man auch sah. Weil auch nach HudMos Show noch Bedarf an Feierei bestand, machten sich kurzerhand verschiedene DJs daran, die Crowd zu bewegen – darunter auch der Berliner Harris himself! Die Jungs von Murkage tummelten sich da schon längst an der Bar und feierten mit den Fans bis zum Ende des Events. Da konnte man glatt von Glück reden, dass wir Herbst haben – es war dunkel, die Vögel waren still und man konnte auf dem Heimweg in Seelenruhe diesen fantastischen Abend Revue passieren lassen. Danke, dass ihr da wart!

G-SHOCK Urban Proof – Recap #1

Da stehen wir nun. Der nächste Tag ist längst angebrochen, die Sonne bereits aufgegangen. Zumindest vermutet man das, schließlich zeigt sich Berlin am Tag nach dem G-SHOCK Urban Proof von seiner grauen und wolkigen Seite. Diejenigen, die in den vergangen Stunden noch mit uns getanzt, getrunken und gefeiert haben liegen vermutlich alle noch im Tiefschlaf in ihren Betten.

Auch das Umspannwerk Kreuzberg, in dem unser Team noch wenige Stunden zuvor in mehreren freundschaftlichen Battles die Freunde der splash!-Mannschaft knapp geschlagen hat, ist gezeichnet von den Spuren einer langen Nacht. Von den Aufräumarbeiten nach dieser ausgelassenen Party bekommen die Feiernden selbst nichts mit, dafür haben sich die Ereignisse des Abends hoffentlich noch im Schlaf als Erinnerungen in ihren Langzeitgedächtnissen niedergelassen.

Ob es nun der zunächst einschüchternde, dann aber imposante Industrie-Look der Location oder die künstlerischen Uhren-Spielereien waren – für das Auge gab es bereits vor dem Beginn der Performances genug zu sehen. Zum Beispiel einen Teich, aus dem man zwar keine Fische, aber dafür G-SHOCKs angeln konnte. Sobald man sich am Gedränge um diesen vorbei und die Treppe hoch geschlängelt hatte, stand man in einer riesigen Halle. Man mochte es am Anfang nicht glauben, aber trotz der enormen Größe füllte sich die ehemalige Generatoren-Halle zu Beginn des Bühnenprogramms sehr schnell.

Am gemütlichen aneinander kuscheln mit völlig Fremden kam man bereits zum etwas verspätet beginnenden (wir sind ja schließlich in Berlin) Breakdance-Battle nicht vorbei. Nach der Eröffnung durch unser Moderatoren-Pärchen Hadnet und Mädness mussten Hurricane Ray und Airdit im Duell gegen Marcio und Lucky Look in zwei Runden zeigen, was sie drauf haben. Gebracht hat es den Vertretern des splash!-Festivals am Ende doch nichts. Sie mussten sich dem G-SHOCK-Team nach der mehrmaligen Publikums-Befragung knapp geschlagen geben.

Im Anschluss ging es nach einer kurzen Pause, die die meisten Gäste wenig überraschend in der Nähe der Bar verbrachten, weiter mit dem Soundclash. Für euren liebsten Digitalzeitanzeiger-Hersteller gingen DJ Schowi und Palina Power an den Start. In den beiden Runden zeigten sie sich von ihrer vielseitigsten Seite und unterhielten die langsam in Fahrt kommende Menge mit Klassikern über alle Genregrenzen hinweg. System of a Down, Jan Delay, Shaggy und der eine oder andere HipHop-Klassiker in zwei 15-Minuten-Sets unterbringen? Ja, bei diesen beiden Berlinern stellt dieses kühne Unterfangen kein Hindernis dar.

Trotzdem ging der Sieg in dieser Runde an das splash!-Team, das in dieser Disziplin vom Marsimoto Soundsystem vertreten wurde. Der grüne Berliner setzte auf humorvolle Spitzen in Richtung seiner Gegner, brachialen Dubstep, seine Helium-Stimme und einen besonderen Stargast. Ab dem Moment, in dem der Beat von „Endboss“ durch die Halle schallte war klar, wer hier der Favorit ist. Wenige Sekunden später war Marsimoto auf wundersame Weise verschwunden und sein guter Kumpel Marteria stand auf der Bühne, um dem Marsmenschen seiner Unterstützung zu signalisieren. Das Publikum feierte und klatschte, brüllte und johlte Marsimoto und sein Team wenige Minuten später zum verdienten Sieg.

Fotos: David Ulrich

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