Saarbrücken

Die letzte Woche war hektisch. Ich hatte viel zu organisieren und hatte dafür nur einen sehr begrenzten Zeitrahmen. Aber egal was für ein Stress es war, es hat sich gelohnt. Am Donnerstag kam unser Album aus dem Presswerk und am Freitag standen 120 BoomBap T-Shirts in Saarbrücken im Hotel. Die Profis sind jetzt fast professionell und haben jetzt AKTUELLES Merchandising.

Abfahrt Hannover am Freitag den 25.11.2011 um 11h – Hm, also eher 9h – da musste nämlich der Wagen abgeholt werden und das Merch eingeladen werden und Mirko musste vom Bahnhof eingesammelt werden. Vor uns lagen ca. 600km Autobahn – „…that’s the life of an entertainer!“ Das neue M.O.P. Album zusammen mit den großartigen Snowgoons (big big up!) lag im CD Player und Manfred Krug mäßig ging es dann auf Achse. Über die längste Autobahn Deutschlands (Aufgepasst, Lernmöglichkeit), der A7, dann vorbei an Frankfurt und so weiter nach Saarbrücken. Ankunft ca. 16.50h – passend zu meinem Workshop-Beginn um 17h. Vor mir lagen drei Stunden Rap-Workshop und das mit trockener heiserer Stimme – aber das ist ja ein Spaziergang für mich;-)

Vom Workshop ins Hotel, vom Hotel ins Restaurant, vom Restaurant in den Backstage – und von da dann endlich auf die Bühne.
Das tolle an unserem Konzert in Saarbrücken war schon mal, dass ich alte Freunde, Bekannte und Weggefährten treffen durfte.
Meine Freunde: David und Nathalie – beide kenne ich durch meine Arbeit im Schauspiel Hannover. David war 2007 Regie-Assistent bei Frühlingserwachen und inszeniert mittlerweile selbst und zwar hier in Saarbrücken – Nathalie, seine Freundin ist in Saarbrücken am Theater.
Mein Bekannter: Der Markus aka. Drehmoment – diesen großartigen jungen Mann lernt ich Zuge meiner Produktion zum AllCityAllstars Album kennen. Mit ihm habe ich 2004 einen Track für dieses Album recorded. Leider hatte ich seine Telefonnummer nicht mehr, aber er ist von sich aus gekommen, was mich wirklich wirklich gefreut hat.
Unser Weggefährte: MC Rene das MC MG. Er wurde für eine Show eingeladen und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, zusammen auf die Bühne zu steigen. Er übernahm Afrobs Part bei „Waffenbrüder“ und zusammen performten wir noch sein „Spüre diesen Groove“. Da standen also Mirko, Rene und ich zusammen auf der Bühne und es fühlte sich an, wie eine Zeitreise ins Jahr 1995. Alleine dafür hat sich unsere Fahrt schon gelohnt.

Vom Auftritt gibt’s jetzt nichts total besonderes zu erzählen, aber ich freute mich, als sich jemand aus der ersten Reihe „Tapes“ wünschte. Lustigerweise kannte er die neue Version gar nicht, sondern lediglich die Version die ich mal vor Jahren bei MySpace gepostet habe. Die neue – drei-Vers Version war ihm gänzlich unbekannt und ich freute mich, diesen Song spontan performen zu dürfen, da ich am Vortag beim Durchhören des Albums darüber nachdachte, dass wir den Song mit in die Playlist aufnehmen könnten.
Nach unserem fünften Konzert dieser Tour muss ich mal festhalten, dass es schön wäre, wenn mehr Leute kommen zum Konzert kommen (das bemerkten viele Besucher, da sie der Meinung sind, es sollten mehr Leute sehen) , aber am Ende des Tages sehen wir nur Leute, die 100% unseren Film fahren und feiern. Jungs und Mädels, die einfach Bock auf Rap haben und positive Stimmung. Insofern kann es nur besser werden und ich denke, dass jetzt, wo unser Album erhältlich ist, geht vielleicht noch ein bisschen mehr.
Mirko hat – Profi-mäßig nach unserem Auftritt – so never ending story mäßig – im Modul (ein Club) auf der Aftershowparty aufgelegt. Eigentlich wollte er nur 2 Stunden spielen. Um 1h kriegte ich eine SMS, dass irgendwer grade Ultramagnetic MCs auflegt. Puh – und ich lag Stimme relaxend im Hotel. Die nächste SMS kam um 5.55h – da hatte Mirko den Club dann mal verlassen. Wer ist jetzt the hardest Working Man in Showbiz – wer war dieser James Brown?

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